IMM 2012 – Ungarn – der Bericht


Hier ist der Bericht von Ralf zum IMM 2012 in Ungarn:

Wir haben uns wie verabredet am Mittwoch, den 23.05. um 9:00 Uhr an der Raststätte Siegburg getroffen. Es kamen auch noch zwei Mini-Freunde mit gelbem Nummernschild. Die wollten am Mittwoch aber nur bis Regensburg fahren. Also sind wir dann mit 3 Minis (Bea + Dieter, Isolde + Winni, Schmitti + Ralf ) gegen 9:30 Uhr gestartet.

Mittags ein kleiner Snack bei McDonalds in Wertheim. Wir hatten eine ganz entspannte Fahrt. Kein Stau und weitgehend schönes Wetter. Allerdings kämpfte Dieter bei seinem Cabrio mit einem undichten Öldruckschalter und einer sich lösenden Lichtmaschine. Am Nachmittag erreichten wir dann unser Etappenziel, das Atrium-Hotel in Passau. Ist übrigens empfehlenswert: ruhig gelegen, sauber, gut ausgestattet, Minis in der Tiefgarage, und man kann die Altstadt in ca. 10min Fußweg erreichen. Nach einem Spaziergang entlang der Donau-Promende vorbei an den Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen haben wir bei einem leckeren Essen den Tag ausklingen lassen. Der nächste Morgen: 7:00 Uhr Wecker, 8:00 Uhr Frühstück, 9:00 Uhr Start.

Nach ein Paar km erreichten wir die Grenze nach Österreich. Vignette kaufen und ungarische Autobahngebühr bezahlen. Und dann immer Richtung Wien. Unterwegs haben wir eine Horde Mokes aus England überholt. Dieter hatte immer noch trouble mit der Lima. Kurz vor der Grenze nach Ungarn mussten wir dann den Warnblinker betätigen, denn ein neuer Keilriemen war fällig. An der Grenze haben wir eine kurze Pause gemacht. Hier war Mini-mäßig schon etwas mehr los. Dann weiter die letzten km Autobahn bis nach Györ. Jetzt noch knappe 100km Landstraße bis zum Balaton.

Der Sattelschlepper vor uns machte eine gute pace. Wir kamen gut voran und es gab keinen Grund zu überholen. Der Campingplatz des IMM liegt am Ortsausgang von Balatonfüred. Bis wir endgültig auf dem Platz waren hat es allerdings ca. 1 Std. gedauert. Das Anmelderitual war ein wenig umständlich. Mittlerweile hat auch der Regen angefangen. Isolde, Winni, Schmitti und Ralf haben dann unser nagelneues Mobilheim bezogen. Bea und Dieter wurde leider ein etwas abgeranzter Wohnwagen zugeteilt. Abends sind wir ins Städtchen gegangen und haben in einem Restaurant am Kurpark gegessen. Es begann äußerst heftig zu regnen, aber auf der Terrasse unter der Markise sind wir trocken geblieben. Wir bedauerten die Leute, die keinen Bungalow gebucht hatten und im Regen das Zelt aufbauen mußten. Wir haben ein entspanntes und ruhiges IMM verlebt. Von Regen war keine Spur mehr. Das Bier war süffig und schmeckte bei einem Preis von 1.-Eu/ 0,5 l. Isolde, Winni, Schmitti und Ralf haben Budapest besucht. Auf die Halbinsel, mit der Fähre auf die andere Seeseite und dann auf die Autobahn. Hat sich gelohnt: Budapest ist sehenswert. Winni und Schmitti sind aus Versehen in eine Foto-Session geraten. Welche Fotos das sind, läßt sich wohl erraten. Nach zwei Minuten war die Aktion vorbei.

Zu der Zeit, als wir in Budapest waren, haben Bea und Dieter das Hinterland vom Balaton erkundet. Am nächsten Tag haben Winni und Schmitti noch uneinholbar mit zum Schluß 0,12 sek. Vorsprung das Pedalbootrennen gewonnen. Im letzten Rennen dachten ein paar Engländer, sie könnten die Tagesbestzeit noch knacken. War aber nix. Das war eine spannende Geschichte. Dafür gabs abends einen schönen Preis. Die Ungarn haben sich sehr viel Mühe gegeben und sich sehr engagiert. Für die Slalom-Veranstaltung wurde z.B. die 4-spurige Hauptstraße gesperrt. Es waren wohl ca. 970 Minis auf dem Platz. Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus Portugal. Prominentester Gast war Rauno Altonen.

Am Montag morgen gegen 9:30 Uhr haben wir uns von Bea und Dieter verabschiedet. Sie sind noch für zwei Tage nach Budapest und ein paar Tage nach Wien gefahren. Isolde, Winni, Schmitti und Ralf haben sich auf den Heimweg gemacht. Da wir ohne unplanmäßigen Stop – also ohne Panne oder Stau- durchkamen, haben wir beschlossen, diesmal ohne Übernachtung sofort nach Hause zu fahren. Wir haben uns kurz vor Nürnberg getrennt, da Isolde und Winni den Mini zurück nach Aalen bringen wollten. Schmitti und Ralf waren ca. 22:30 Uhr in LEV, da wir doch noch in einen Stau gekommen sind. In der Nähe von Montabaur hat sich eine S-Klasse übers Dach abgerollt. Das hat uns eine halbe Stunde gekostet.

Es war alles in allem ein tolles IMM – und der Weg dorthion hat sich allemal gelohnt!

 

Ralf Gerkens